2017

2017

Mathieu Billot

2017

Mathieu Billot

Das Turnier 2017 stellte einen Wendepunkt in der sportlichen Organisation der Laurentides Jump dar. An erstmalig drei Turnierwochenenden wurden fast 2 600 Parcours auf dem großen Reitplatz geritten. Ein Springen der Kategorie PRO2 mit einem Grand Prix der Höhe 1,35 m, ein Springen der Kategorie PRO1 mit einem Grand Prix der Höhe 1,40m, der für den Grand Régional de Lorraine zählt, und erstmals ein Springen PRO Elite mit einem Grand Prix bis 1,50m.

mehr lesen

Das Organisationsteam startete in diesem Jahr im französischen Spitzen-Springreiten durch. Dazu wurde ein ehrgeiziges Investitionsprogramm mit VIP-Bereich entwickelt, der von einer Terrasse aus, die das wunderschöne Gelände der Laurentides überragt, einen Blick auf das großzügige Turniergelände und den Reitplatz bietet.

Der Empfang der Reiter und Pferdewurde ebenfalls durch den Bau eines Parkplatzes mit Strom- und Wasseranschluss für 300 mobile Pferdeboxen neu durchdacht. Das Gelände der Laurentides kann heute 450 Pferde und rund hundert LKW pro Wochenende aufnehmen.

Die Herausforderung war groß, denn die Laurentides Jump spielen in Sachen Organisation nunmehr in der Liga der großen Reitturniere mit. Und der Erfolg blieb nicht aus. 32 Reiter traten beim Grand Prix 150 an, der von Grégory BODO vorgegeben wurde. Er war es im Übrigen auch, der den Parcours des Weltcups im Springreiten in Lyon vom 2. bis 5. November 2017 angelegt hat. Einige der besten französischenReiter waren angereist, wie Mathieu BILLOT, der im selben Jahr für die Europameisterschaften im Springreiten ausgewählt worden war, Jérome HUREL, mehrmals mit seinem Pferd Ohm de Ponthual, mit dem er auch beim Grand Prix antrat, für die französische Nationalmannschaft ausgewählt, oder Alexandra LEDERMANN, ohne die man sich seit ihrem Europameistertitel und ihren zahlreichen Medaillen die größten Turnieren der Welt (Olympische Spiele, Weltreiterspiele usw.) nicht mehr vorstellen kann.

Alle Bedingungen für ein grandioses Ereignis waren also gegeben, und die Form einiger Reiter in der Vorbereitungsphase für die größten Turniere der Welt überließ nichts dem Zufall. Bernard BRIAND CHEVALIER, der speziell zu den Laurentides Jump gekommen war, um das schwierige internationale Reitturnier CHIO in Aachen in der darauffolgenden Woche vorzubereiten, versuchte alles, aber gegen die Vorherrschaft von Mathieu BILLOT kam er nicht an. Letzterer ließ keinen Zweifel zu und gewann mit einer meisterhaften Leistung den ersten Grand Prix 150 der Laurentides Jump mit ILENA S., nachdem er sich bereits am vorherigen Wochenende bei der Etappe des Grand National in LURE durchgesetzt hatte. Auf dem zweiten und dritten Platz landeten Pauline GUIGNERY und Edward LEVY, zwei Reiter, die für frischen Wind im französischen Spitzenreitsport stehen.

Die Laurentides Jump wären ohne ihre traditionelle Prüfung des Springvermögens nicht die Laurentides Jump. Der verblüffende Mathieu BILLOT glänzte einmal mehr und knackte den bisherigen Höhenrekord mit einer neuen Bestmarke von 2,02 m. Er wird in den kommenden Jahren ohne Zweifel schwer zu schlagen sein.

Das Turnier 2017, ebenfalls Träger der TOP 7, einer Turnierserie mit den besten siebenjährigen Pferden Frankreichs, von denen einige bei den Weltmeisterschaften für junge Springpferde im belgischen LANAKEN mit dabei waren, kennzeichnete den Beginn der offenen Bemühungen um ein immer höheres Sportniveau. Zudem hat sich der Organisationsausschuss für die Turnierserie Grand National im Springreiten 2018 beworben. Der Erfolg dieses Turniers hat uns den nötigen Auftrieb verliehen, dieses Ziel zu erreichen. Und darauf sind wir stolz.

Die Laurentides Jump gehören nunmehr zu den zehn größten nationalen Reitturnieren Frankreichs und repräsentieren voller Stolz unsere Region und unsere Sponsoren. Über 12.000 Besucher kamen an den drei Wochenenden auf das Gelände, ganz zu schweigen von den zahlreichen Followern, die das Sportevent über Facebook live und den Online Dienst Clip My Horse verfolgten, der die gesamte Veranstaltung übertrug. Ohne jeden Zweifel wird das bevorstehende Turnier 2018 dem exponentiellen Wachstum folgen, das die Laurentides Jump bisher erlebt haben.

Text verbergen

2016

2016

Jacques Helmlinger

Das Turnier 2016 war für die Laurentides Jump das Jahr der Besucherrekorde. An den beiden Turnierwochenenden wurden fast 2 100 Parcours auf dem großen Reitplatz geritten. Ein Springen der Kategorie PRO2 mit einem Grand Prix der Höhe 1,35 m und ein Springen der Kategorie PRO1 mit einem Grand Prix bis 1,45m.

mehr lesen

Während alle eine Neuauflage des Turniers von 2015 erwarteten, war diese neue Ausgabe einfach unglaublich… So viele Zuschauer, dass man hätte meinen können, die ganze Region wolle bei den Laurentides Jump dabei sein!

Und nicht nur hinsichtlich der Zuschauerzahlen war das Turnier ein Riesenerfolg: Auch die Teilnehmerzahlen stellten mit 54 Reitern beim Grand Prix 145 einen neuen Rekord auf. Jacques HELMLINGER und sein hervorragender Origan de Vains waren die unbestrittenen Sieger mit einer Option, die der Reiter auf Anraten von Marcel DELESTRE gewählt hatte und die ihn in der K.o.-Runde unschlagbar machte. Er beendete seinen Parcoursmit fast 3 Sekunden Vorsprung vorStéphanie HENNEQUIN, die ebenfalls eine hervorragende Zeit erreichte. Auch in diesem Jahr vertrauten wieder zahlreiche herausragende Reiter auf die Laurentides Jump und trugen zum Erfolg und zur Bekanntheit des Turniers in ganz Frankreich bei.

Alle guten Dinge sind gewöhnlich drei… Dem war leider nicht so für unseren Reiter des Hauses Fabrice SCHMIDT, der in diesem Jahr nicht den Grand Prix Grand Régional gewann. Sein Pferd Confu war vor dem Turnier an Laura KRAUT verkauft worden, eine der besten amerikanischen Reiterinnen und wahrscheinlich eine der besten der Welt. Ein anderer Stammgast der Laurentides Jump war es, der auf Terre Promiz Corubert den Sieg davontrug: Mathieu LAVEAU zählt seither zu den Reitern, deren Namen in die Geschichte der Laurentides Jump eingegangen sind.

Eine weitere Enttäuschung: Der Höhenrekord konnte 2016 nicht verbessert werden. Baptiste BOHRER und sein herausragendes Pferd Ready Boy des Forêts*HN erreichte die bisherige Bestmarke, konnte sie aber nicht überbieten. Dieser Name erinnert uns an einen zukünftigen Neuzugang, der sich vor allem unter dem Sattel von Fabrice SCHMIDT und in geringerem Maße unter dem Sattel von Kevin STAUT rasant weiterentwickeln wird: der stattliche graue Vagabond des Forêts.

Das Turnier 2016 konnte große Erfolge verzeichnen und ermöglichte uns, zahlreiche Reiter aus ganz Frankreich und Deutschland zu treffen… Und einen brasilianischen Reiter, der zu unserer großen Freude an den schönsten Wettkämpfen teilnahm.

Text verbergen

2015

2015

Ludovic Gaudin

Mit dem Turnier 2015 erreichten die Laurentides Jump erstmals das nächsthöhere Wettkampfniveau. An den beiden Turnierwochenenden wurden über 1 800 Parcours auf dem großen Reitplatz geritten. Ein Springen der Kategorie PRO2 mit einem Grand Prix der Höhe 1,35 m und ein Springen der Kategorie PRO1 mit einem Grand Prix bis 1,45m.

mehr lesen

Der fantastische Austragungsort Les Laurentides verdiente einfach ein Springen der Höhe 1,45 m! Und der Erfolg ließ nicht auf sich warten: Viele Reiter aus zahlreichen Regionen Frankreichs reisten in das Departement Moselle, eine Gegend, die ursprünglich nicht als Pferderegion bekannt ist. 35 Teilnehmer suchten die Lösung des schwierigen Parcours, der wie immer von Grégory BODO, unserem Freund und treuen Pfeiler des offiziellen Schiedsrichterteams der Laurentides Jump, festgelegt worden war. Schließlich war es Ludovic GAUDIN, der sich nach einer spannenden K.o.-Runde auf seinem Crack Sam du Challois durchsetzte. Das Pferd wurde im Übrigen einige Monate später in die USA verkauft und ist heute unter dem Sattel seiner neuen Besitzerin bei den größten Turnieren der Welt dabei.

Wieder war es Fabrice SCHMIDT auf Confu, der den Grand Prix des ersten Turnierwochenendes davontrug. Wie immer war Fabrice in Höchstform und katapultierte sein anderes Pferd Umco
Mouche auf Platz zwei. Und trotzdem reichte es nicht aus, um als bester Profi-Reiter das ausgeschriebene Auto zu gewinnen. Stattdessen durfte Stéphanie HENNEQUIN am Steuer des tollen Flitzers, einem C1, das Turnier verlassen.

Der Rekord des Barrierespringens sollte nicht lange halten: Er wurde von Batiste DELORME mit einer neuen Bestmarke von 1,95 m geknackt. Die unumgängliche Veranstaltung Laurentides Jump ist nunmehr fester Bestandteil des Terminkalenders tausender Personen, die das ganze Jahr über ungeduldig auf diesen Abend warten, um mit den herausragenden und ehrgeizigen Reitern zu fiebern und den Kommentaren von Arnaud BERTERO, dem neuen Sprecher unserer Wettkämpfe, zu lauschen. Immer höher und immer weiter! Die Laurentides Jump 2015 waren ein noch größerer Erfolg und machten langsam auch jenseits der Grenzen der großen Region von sich reden…

Text verbergen

2014

2014

Andreas Woll

Das Turnier 2014 war der Startschuss für die Laurentides Jump. An den beiden Turnierwochenenden wurden über 1.500 Parcours auf dem großen Reitplatz absolviert. Ein Springen der Kategorie PRO2 mit einem Grand Prix bis 1,35 m und ein Springen der Kategorie PRO1 mit einem Grand Prix bis 1,40m.

mehr lesen

Das bei der Veranstaltung federführende Organisationsteam hat die besten Fachleuten akquiriert, u.a. mit den beiden internationalen Parcourschefs Grégory BODO und Jean-Claude QUQUE. Beide stammen aus unserer Region und sind das ganze Jahr über auf den bedeutendsten Turnieren der Welt tätig (Hongkong, Madrid, Paris, Calgary,… ). Die Springen wurden zudem von den fachlichen Kommentaren unseres Sprechers und Kampfrichters Thomas DESMAREZ bereichert, für den der Einsatz bei den Laurentides eine Premiere war.

Diese Veranstaltung war ebenfalls der Anfangspunkt des offenen Bestrebens, dem Wettbewerb durch die Teilnahme ausländischer und insbesondere deutscher Reiter eine internationale Dimension zu verleihen. Mit Andreas WOLL war es im Übrigen ein Deutscher, der den Grand Prix auf Sweetest Tabou davontrug, seiner treuen und energiegeladenen grauen Stute, die er meisterhaft im Griff hatte. Der Reiter des Hauses, Fabrice SCHMIDT, sicherte sich den Grand Prix 135 des ersten Turnierwochenendes auf einem Pferd namens Confu. Und wir haben das Gefühl, dass dieses Pferd in Zukunft noch von sich reden machen wird! 2014 war auch das Jahr, in dem erstmals das mittlerweile traditionelle Barrierespringen stattfand, eine Prüfung, der den Pferden und Reitern Springvermögen und Geschicklichkeit abverlangt. 11 Paare standen sich gegenüber, und schließlich gelang es Maximilien L’HUILLIER, mit 1,90 m den ersten Höhenrekord bei den Laurentides Jump aufzustellen.

Der große Zuschauerandrang und das durchweg positive Feedback der Reiter läutete den Beginn eines großen Abenteuers und eines rasanten Aufstiegs im Turnierniveau ein.

Text verbergen

Menü schließen